Vorübergehend in der Schweiz

 

Dies und das erledigen

18. Mai – 2. Juni 2016

Am 26. Mai 2014, also vor zwei Jahren, sind wir zu unserer Reise kreuz und quer durch Europa aufgebrochen.

Wie man auf dem Bild sieht, haben wir einen guten Draht zu unserem Schutzengel. Er hat die ganze Zeit gewacht und uns auf unserer Reise beschützt. Nun hat er eine kurze Pause verdient.

 

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Schlafender Engel

 

Wir weilen wieder für einige Tage in der Schweiz, besuchen Freunde und Verwandte (für alle reicht die Zeit leider nicht), erledigen administrativen Kram und entlasten unseren NOBIS. Obwohl wir meinten, nur das Allernötigste mitzunehmen, gibt es Dinge, die wir zwei Jahre lang herumgefahren und nie gebraucht haben … also weg damit, ins Lager!

Mit Annettes Patin und ihrem Mann wandern wir auf den Gurten, den Hausberg der Stadt Bern.
Auf dem über 25 Meter hohen Aussichtsturm lassen wir den Blick über Wiesen und Wälder und unsere Hauptstadt schweifen.
Leider verdeckt eine tiefhängende Wolkenschicht die Sicht auf die Alpen.

 

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Schliern

 

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Bundeshaus in Bern vom Gurtenturm aus

 

Es ist kühl und wir steigen die 121 luftigen Stufen der Wendeltreppe wieder hinunter.

 

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Wendeltreppe auf den Gurtenturm

 

Beat interessieren die Details der Holzkonstruktion, in die die Metalltreppe eingefügt ist.

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Link zur Wanderung auf den Gurten:

 

 

Wieder auf Achse

3. Juni 2016

Heute setzen wir unser Zigeunerleben fort.
Wir verlassen Wohlen und fahren Richtung Gotthard los.
Herzlichen Dank, Sandra, Markus, Jan-Lukas und Jonas, für die freundliche Aufnahme, die ihr uns einmal mehr gewährt habt.
Die Fahrt dauert nicht lange. Wir steuern einen Platz am Zugersee an, der uns schon vor unserer Camperzeit aufgefallen ist. Vorher kaufen wir, wie früher, als wir noch in der Zentralschweiz wohnten, in der „Dorfmolki“ in Oberägeri ein. Hier gibt es eine wunderbare grosse Auswahl an delikaten, reifen Käsesorten.
Käsekaufen funktioniert bei uns folgendermassen: Abwechslungsweise darf jeder einen Käse auswählen, von dem wir uns jeweils ein kleines Stück abschneiden lassen.

Zum Abendbrot essen wir Pellkartoffeln mit 13 Käsesorten und Salat (für Schweizer: „Gschwellti mit Chäs und Salat“).

 

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Arth am Zugersee

 

Link zur heutigen Strecke:

 

 

Tessin statt Liechtenstein

4. Juni 2016

Eigentlich wollten wir Freunde im Rheintal besuchen und anschliessend nach Liechtenstein reisen. Doch das Wetter ist grässlich und sie sind für dieses Wochenende ins Tessin an den Luganersee gefahren.

Aber wir sind ja bekanntlich flexibel. Deshalb treffen wir sie auf dem Campingplatz in Agno und erleben Sonnenschein statt Regen.

 

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Lago di Lugano von Agno aus gesehen

 

Bei einem Uferspaziergang staunen wir: Plötzlich steigt ein Mann in schwarzem Neoprenanzug aus dem Wasser in die Luft auf. Er steht auf einer Art Brett und hebt sich mittels Wasserdüsen vom See ab. So kann er sich fortbewegen und drehen. Das sieht zwar locker aus, scheint jedoch nicht ganz einfach zu sein. Der nächste „Water-Jetpack-Fahrer“ jedenfalls stürzt jeweils kurz nachdem er über sich über die Wasseroberfläche erhoben hat, wieder in den See zurück.

 

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„Water-Jetpack-Fahrer“

 

Nicht nur Aktion-Fans finden hier Abwechslung. Auch für stille Beobachter ist gesorgt.
An einer alten Hausmauer sitzt eine kleine Figur auf einem Sockel und blickt auf den Lago di Lugano.

 

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Link zur heutigen Strecke:

 

Morgen fahren wir weiter. Europa hat noch so viele Ecken, die wir nicht kennen und entdecken wollen.
Das Bild unten täuscht: Europa ist gross und Annette und Beat sind klein!

 

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Annette und Beat vor Europa

 

 

 

4 Gedanken zu “Vorübergehend in der Schweiz

  1. Hach, in Agno ist die FerienWo von Freunden und da waren wir auch schon. Zu Fuss durch den Zeltplatz und so.
    Habt eine gute Weiterreise und geniesst jeden Tag von neuem eure Freiheit. 🙂

    • Agno hat uns sehr gefallen. Vor allem die Lage am Luganersee ist traumhaft.
      Wir gniessen unsere Reise, obwohl das Wetter hier in Norditalien sehr wechselhaft ist. Gestern hatten wir zum Glück schönes Wetter, als wir über verschiedene Pässe der Dolomiten gefahren sind.
      Wir wünschen dir alles Gute und drücken dir die Daumen …

  2. Hallo ihr zwei Reiselustigen!
    Da steht ihr also auf dem Gurtenturm, UNSEREM Hausberg, und könntet auf unser Haus hinunterschauen bzw. wir aus dem Fenster hinaufwinken, und wir wissen nichts voneinander 🙂
    Macht auch nichts, dafür gibt es mir einen Anlass, euch ein paar Zeilen zu schreiben und weiterhin gute Reise zu wünschen! Hoffentlich treffen wir einander wieder einmal, es war schön, euch im lieben Norden kennenzulernen!
    Liebe Grüsse
    Livia und Ueli

    • Sali Livia und Ueli
      Wir haben auf dem Gurtenturm in alle Richtungen gewunken, doch niemand hat zurückgewunken. 😉
      Schön von euch zu hören, ihr Outdoorfreaks. Wir hätten uns nicht getraut, wie ihr, im tiefsten Winter mit nur einem Hund zwei Wochen lang quer über das Fjäll in Schwedisch-Lappland zu Wandern. Hut ab!

      Liebe Grüsse
      Beat und Annette

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