Deutschland April 2016

 

11. – 23. April 2016

Karte zu unserer Reise vom 11. – 23. April durch Deutschland:

 

Ankunft in Lütjenburg

11. April 2016

Heute fliegen wir von Stockholm nach Hamburg und fahren von da mit der Bahn nach Eutin. Dort holt uns Annettes Schwester ab und nimmt uns mit nach Hause, wo wir einmal mehr ein paar Tage verbringen dürfen, bevor wir mit unserem NOBIS weiterziehen.

Ein Violetter Ölkäfer ist bereits „on the road“. Wir werden es auch bald wieder sein.

 

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Violetter Ölkäfer (Meloë violaceus)

 

Link zur heutigen Strecke:

 

 

Rundwanderung von Lütjenburg aus

12. bis 23. April 2016

Wir holen unser Wohnmobil bei Annettes Eltern in Engelau ab. Unser NOBIS durfte den Winter vor Wind und Wetter geschützt in ihrer Scheune verbringen und zudem wurden die Batterien regelmässig mit Strom versorgt.

Herzlichen Dank, Ursula und Werner.

Unser Laptop hat in Schweden die Vorliebe für die Farbe rot entdeckt. Je nach Stellung des Bildschirms erscheinen alle Bilder und der Hintergrund als hätten sie einen Sonnenbrand. Das Gerät haben wir hier gekauft und die Garantiezeit läuft gerade eben noch. Der Verkäufer sendet es deshalb ein.

Volker, Ilonas Mann, schlägt für den Sonntag, 17. April eine Wanderung in der Gegend von Lütjenburg vor. Das Wetter stimmt und wir freuen uns alle.

Zuerst wandern wir durch Lütjenburg und an der alten Niedermühle vorbei.

 

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Niedermühle

 

Der Riegelbau wurde liebevoll mit Klinkern ausgefacht, die sauber in verschiedenen Richtungen eingemauert wurden. Selbst ein unterschlächtiges Mühlrad, das sich im Wasser dreht, wurde kunstvoll mit Backsteinen in der Hausmauer abgebildet.

Wir erfreuen uns an dem pittoresken Gebäude.

 

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Auch der Garten hinter dem Haus ist ein gepflegtes Schmuckstück.

 

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Nun verlassen wir die urbane Gegend und wandern auf einem Feldweg zwischen Rapsfeldern. Bei zwei grossen Eichen legen wir eine kleine Pause ein.

 

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Dann geht es weiter bis zur „Eichenallee“, einer Strasse, die, wie der Name schon sagt, mit diesen alten Bäumen gesäumt ist. Wir folgen ihr ein Stück auf dem Rad- und Fussweg, bevor wir links in ein Moor abzweigen.

Nun überqueren wir die Kossau, die sich durch das Schilf oder Reet, wie man hier sagt, schlängelt.

 

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Nach einem längeren Waldstück erreichen wir wieder Ackerland und an einem Gutsgebäude sehen wir, wozu das Reet genutzt werden kann. Das riesige Dach wurde damit gedeckt.

 

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Der Weg führt unser wieder durch einen lichten Wald. Frühlingsblumen überziehen den Boden wie einen Teppich. Sie nutzen diese Jahreszeit, in der die Bäume noch keine Blätter tragen und das Sonnenlicht bis zum Boden durchdringen kann.

 

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Scharbockskraut (Ficaria verna), Buschwindröschen (Anemone nemorosa), Hohler Lerchensporn (Corydalis cava), Gelbe Windröschen (Anemone ranunculoides)

 

 

Die Abendsonne lässt in dem laublosen Buchenwald die gelb-grünen Flechten oder Moose (weiss jemand, was es ist), die die Stämme überziehen, leuchten.

 

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Kurze Zeit später stehen wir auf dem Vogelberg und schauen auf Lütjenburg hinunter. Unsere Wanderung neigt sich dem Ende zu.

 

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Lütjenburg

 

Ein letzter Blick zurück auf den Bismarckturm, wo uns die Fahne Schleswig-Holsteins zum Abschied fröhlich zuwinkt und schon geht’s zurück an den Ausgangspunkt unserer Wanderung.

 

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Bismarckturm mit der Fahne von Schleswig-Holstein

 

Danke, Volker, dies war eine wunderschöne, abwechslungsreiche Frühlingswanderung in Schleswig- Holstein.

 

Link zur Rundwanderung von Lütjenburg aus:

 

PS:

Nach zehn Tagen erhalten wir unseren Laptop wieder zurück.

Der „Sonnenbrand“ wurde geeilt, doch leidet er nun an Leastenie, das eisst einie Tasten funktionnieren nur noch sporadisch. Wir beelfen uns vorübereend damit, dass wir die felenden Bucstaben aus besteenden Texten ineinkopieren oder auc nict. 🙂

 

 

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