Schnell durch Deutschland und Österreich

 

Die Fussball-WM bestimmt den Übernachtungsplatz!

17. Juni 2018

Wir wollen möglichst schnell in der Slowakei ankommen. Deshalb fahren wir entgegen unserer Gepflogenheit vorwiegend auf Autobahnen.
Deutschland haben wir gestern hinter uns gelassen. Nun brausen wir durch Österreich.

Zum Übernachten brauchen wir heute aber einen Platz mit Fernseher, denn die Schweiz spielt gegen Brasilien, und das will sich Beat nicht entgehen lassen.
Erst im fünften Anlauf werden wir fündig. Dafür stehen wir nun schön, direkt am Ufer der Donau.

 

Campingplatz Schönbühel a.d. Donau

 

Annette spaziert der Donau entlang und Beat fiebert beim Fussballmatch mit.
Die Schweiz „gewinnt“ gegen Brasilien 1:1.

Link zur heutigen Strecke:

 

 

andersrum ist nicht verkehrt

18. Juni 2018

Am Morgen geniessen wir unseren täglichen Brunch. An diesem wunderschönen Ort könnte man auch mehrere Tage verbringen, doch die Slowakei ruft. Wir werfen deshalb einen letzten Blick auf das Schloss Schönbühel und weiter geht’s.

 

Schloss Schönbühel

 

Auf der Umfahrungsstrasse von Prinzersdorf fahren wir in einen Kreisverkehr … und fahren rund herum … und fahren rund herum … und parken dann auf einer Nebenstrasse, um uns die Verkehrsinsel genauer anzuschauen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Bäume sind mit der Krone eingepflanzt und recken ihre Wurzeln in den Himmel.
Der dreiteilige Satz: „andersrum ist nicht verkehrt“, mit dem „falschen“ „k“ lässt uns philosophieren:

Meint verkehrt hier falsch?
Das würde bedeuten, dass man die Insel auch linksherum umfahren dürfte.
Oder kommt verkehrt von verkehren?
Das würde dann bedeuten, dass links herum fahren kein Verkehr ist und somit verboten.

Wir merken auch: Das Wort „andersrum“ ist wertfrei, „verkehrt“ dagegen negativ belastet.
Es braucht wenige Worte, um die Phantasie anzuregen.
Wir haben uns an dem Kreisverkehr köstlich amüsiert.

Die letzte Nacht auf österreichischem Boden verbringen wir beim Sportplatz in Klausen-Leopoldsdorf.

Link zur heutigen Strecke:

 

 

Haare ab!

19. Juni 2018

Bei jeder grösseren Tankstelle suchen wir nach einer Strassenkarte der Slowakei. Es gibt solche von Österreich, Niederösterreich, Slowenien, Ungarn und sogar der Schweiz, aber keine der Slowakei.

Hinter Wien wechseln wir auf die Landstrasse.
Beat will das imposante Stadttor von Hainburg a. d. Donau fotografieren, durch das wir eben gefahren sind und parkt zufälligerweise genau vor einem Friseur-Salon. Kurz entschlossen fragt er wegen eines Termins an und kommt auch sofort unter die Schere.

 

Wienertor in Hainburg a.d. Donau

 

Das Wienertor ist das größe mittelalterliche Stadttor Europas!

Kurze Zeit später überqueren wir die Grenze und sind bald schon in Bratislava.

Bratislava liegt nur 55 km von Wien entfernt.
Damit rangieren die beiden Metropolen weltweit auf dem dritten Platz der einander am nächsten liegenden Hauptstädte nach Vatikanstadt, das in Rom liegt und Brazzaville (Republik Kongo) und Kinshasa (Demokratische Republik Kongo) die nur durch den Fluss Kongo getrennt sind.

Link zur heutigen Strecke:

 

 

Vier Jahre unserwegs

 

Alles wird anders!

21./22. Mai 2018

Fast auf den Tag genau vor vier Jahren, am 26. Mai 2014, sind wir zu unserer Reise kreuz und quer durch Europa aufgebrochen.
Wir haben viel Unbekanntes entdeckt und Schönes erlebt.

Doch Annette fehlt mehr und mehr eine sinnvolle Tätigkeit. Sie möchte wieder in der Schweiz als Ergotherapeutin arbeiten.
Auf ihre drei Bewerbungen wurde sie jeweils zu einem Bewerbungstag eingeladen.

Deshalb verbringen wir nun ein paar Wochen in der Schweiz.

Nach einem Tag in Wohlen fahren wir weiter in die Region Bern. Auf dem Belpberg finden wir einen wunderschönen Übernachtungsplatz mit Blick über Wiesen, Felder und Wälder.

 

Aussicht von unserem Übernachtungsplatz

 

Link zur Strecke vom 22. Mai 2018:

 

 

Annette in Belp und Beat unterwegs

23. Mai 2018

Annette ist heute den ganzen Tag in der Geriatrischen Reha des Spitals in Belp in der Nähe von Bern.
Beat nutzt die Gelegenheit, um die Umgebung zu erkunden. Wo gibt es einen schönen Flecken, an dem wir in Zukunft wohnen könnten?

Der NOBIS führt Beat bis nach Kemmeriboden-Bad. Das liegt zwar weit ab von Belp, aber wer das Reisen im Blut hat, stoppt nicht nach ein paar wenigen Kilometern. 😉
Die Wolken hängen tief. Deshalb begnügt er sich mit einem Spaziergang den Tafeln entlang, auf denen Leute aus der Region vorgestellt werden. Klein, aber fein, Lokalkolorit pur.

Ein Spruch gefällt ihm besonders:

 

 

Diese Aussage würde er gar mit: „… und dann machst du das Richtige.“ ergänzen.

Am Abend treffen wir uns wieder in Belp und fahren nochmals an den ruhigen Übernachtungsplatz von gestern.

Link zur heutigen Strecke:

 

 

Schwarzsee

24. Mai 2018

Heute geht’s über den Gurnigel an den Schwarzsee im Kanton Fribourg.

 

Schwarzsee

 

 

Schwarzsee

 

In Schwarzsee-Bad belegen wir im Hotel Bad Schwarzsee ein Zimmer mit Blick auf den Schwarzsee. (Das musste jetzt so geschrieben werden! 😉 )

Danach wandern wir um den Schwar… (Nein, DAS wäre jetzt zu viel!)
Danach wandern wir um das Gewässer!

Das junge Schilf leuchtet freundlich in der Sonne.

 

 

Doch auf der anderen Seite erwartet uns ein schreckliches Ungeheuer. Ein Drachen fliegt vom Felsen und streckt bereits seiner Krallen nach uns aus.

 

 

Schnell flüchten wir zum nahen Wasserfall, wo uns das Untier nicht findet.

 

 

Link zur heutigen Strecke:

 

 

Annette in Tafers und Beat unterwegs

25. Mai 2018

Annette absolviert heute ihren Bewerbungstag in Tafers.
Beat erkundet wieder die Umgebung, um einen potentiellen Wohnort zu finden. Ein Ort auf dem Lande, in schöner Umgebung, gerne mit Aussicht, das ist unser Ziel.

Das ungewöhnliche Plakat auf einer Wiese in Giffers spricht uns aus dem Herzen.
Gross müsste die Wohnung nicht sein, etwas mehr als die 9 m², auf denen wir die letzten Jahre in unserem NOBIS gelebt haben, wäre schön. Das Häuschen hinter der Werbetafel aber, nein, das ist definitiv zu klein.

 

 

Natürlich werden die Kreise, die Beat zieht, immer grösser. Am Schluss fährt er über den Jaunpass ins Simmental.

 

Wasserfall in Jaun

 

Ein Wegweiser zu einem Alprestaurant auf dem Rossberg lockt ihn auf einem schmalen Weg den Berg hoch. Die „Beiz“ liegt wunderschön auf einer Alpwiese.
Die Curry-Bananen-Suppe schmeckt fantastisch. Hierhin will er in naher Zukunft seine Annette „entführen“.

 

Rossberg bei Oberwil im Simmental

 

Dann fährt er zurück ins Schwarzbubenland, holt Annette ab und zusammen geht’s wieder zurück nach Wohlen, wo wir bei ihrem Bruder und seiner Familie einmal mehr Gastrecht geniessen.
Herzlichen Dank, Sandra und Mark!

Link zur heutigen Strecke:

 

 

Gundel von den Shetland-Inseln

26. Mai 2018

Heute treffen wir uns mit Gundel, die viele Jahre in Wohlen gewohnt und gearbeitet hat und später auf die Shetland-Inseln ausgewandert ist. Dort haben wir sie 2015 zufällig getroffen. Der Kontakt ist bis heute nicht abgebrochen.

Wie klein doch die Welt ist!

 

 

Auf nach Thusis

27. Mai 2018

Heute führt uns Annettes Bewerbungstour nach Thusis. Dort richten wir uns auf dem Campingplatz Viamala ein.

Link zur heutigen Strecke:

 

 

Annette in Thusis und Beat unterwegs

28. Mai 2018

Der letzte Bewerbungstag bricht an für Annette.
Beat sucht derweilen wieder Orte, die „wohnenswert“ wären.

Von Stierva ist die Aussicht atemberaubend. Das Dorf liegt auf 1375 m ü. M.

 

Blick von Stierva

 

Einige alte Häuser sind aufwändig restauriert.

 

Hausecke mit Ziegenhirt

 

Nun geht’s hinunter zum Soliser Viadukt. Der Viadukt zählt zum UNESCO Welterbe Rhätische Bahn.
Die Eisenbahnbrücke weist mit dem 42 Metern breiten Hauptbogen die grösste Bogenspannweite aller Brücken auf der Albulalinie auf. 85 Meter unter der zweithöchsten Brücke der Rhätischen Bahn rauscht die Albula durch die Schinschlucht.

 

Soliser Viadukt erbaut 1902

 

 

Wappen am Soliser Viadukt

 

Dann geht’s wieder hinauf. Diesmal ins Bergdorf Mutten.
Der Blick von Obermutten, wieder unbeschreiblich schön.

 

Blick von Obermutten

 

Auch hier liesse es sich wohnen.
Aber man hält sich besser peinlich genau an die Verkehrsregeln. Ein Parkverbot droht mit ungewöhnlichen Konsequenzen!

 

 

Am Abend ist für Beat klar: nichts gegen die Kantone Bern und Fribourg, aber hier in Graubünden gefällt es ihm am besten.

Link zur heutigen Strecke:

 

 

Eine Entscheidung ist fällig!

29. Mai bis 4. Juni 2018

Die nächsten Tage verbringen wir in Wohlen und bei unserem Freund in Biberstein.
Dort kann Beat wieder einmal nach Herzenslust Backgammon spielen. Roland bekocht uns aufs Edelste.
Herzlichen Dank, Roli.

Annette muss sich für eine der drei Stellen entscheiden. Sie wägt Für und Wider ab. Alle haben ihre Vor- und Nachteile.
Ein Gespräch mit der Personalverantwortlichen des Roten Kreuzes Graubünden in Chur soll die letzten Fragen beseitigen und Klarheit bringen.
Deshalb fahren wir am 4. Juni wieder in die Südostschweiz.

Link zu den Strecken vom 29. Mai bis 4. Juni 2018:

 

 

Alea jacta est!

5. Juni 2018

Die Würfel sind gefallen.
Annette hat sich für die Stelle in Thusis entschieden.

Vorausschauend wie wir sind, haben wir auch schon einige Mietwohnungen im Visier. Eine davon in Davos-Wiesen besichtigen wir heute. Wohnen mit Blick in die Berge und mit Cheminée, was will man mehr?

Danach fahren wir zum Bahnhof Wiesen, der weit unterhalb des Dorfes liegt.

 

Bahnhof Wiesen

 

Die nette Frau am kleinen Buffett erzählt uns, dass demnächst ein Nostalgiezug hier einfahren werde. Ein Gast, begeisterter Jäger, schwärmt von Frauenschuhen, die am Wanderweg nach Filisur blühten.

 

Nostalgiezug der Rhätischen Bahn

 

Die Wanderung planen wir für morgen. Heute fahren wir zurück nach Thusis auf den Campingplatz.

Link zur heutigen Strecke:

 

 

Wanderung Wiesen – Filisur – Wiesen

6. Juni 2018

Wir machen uns vom Bahnhof Wiesen auf den Weg nach Filisur. Nach wenigen Metern wandern wir über den bekannten Wiesner Viadukt. Er ist mit 88.9 Metern der höchste Viadukt der Rhätischen Bahn und zählt ebenfalls zum UNESCO Welterbe.

 

Wiesner Viadukt, erbaut 1906-1908

 

Der Wanderweg führt durch schöne Bergwälder und ist, wie in der Schweiz üblich, bestens markiert.

 

 

Und plötzlich sehen wir sie … die Frauenschuhe.
Wie in einem Schaufenster eines Schuhgeschäfts sind sie da am Wegrand ausgestellt.

 

Gelber Frauenschuh (Cypripedium calceolus)

 

Man könnte einen aussuchen, der besonders gefällt …

 

 

 

 

 

 

 

… danach die Verarbeitung kontrollieren …

 

 

 

 

 

 

 

… und, wenn alles stimmt, ein Paar mitnehmen.

 

 

 

 

 

 

 

Könnte man … darf man aber nicht, denn Frauenschuhe stehen auf der Roten Liste und sind streng geschützt!

Die Pflanzen, natürlich! 😉

Auch andere Blumen geizen nicht mit ihren Reizen!

 

Echtes Salomonssiegel (Polygonatum odoratum)

 

 

Schwarzviolette Akelei (Aquilegia atrata)

 

Selbst junge Fichten im Moosbett verführen zu einem kurzen Stopp.

 

Fichte (Picea)

 

Apropos verführen … Folgendes trägt sich auf unserer Wanderung zu:

Annette sieht eine helle Box, die auf einer Bank unter einem Baum steht.
Was mag das sein?
Sie will sich das genauer ansehen und nähert sich der obskuren Kiste …

 

 

 

 

 

 

 

… sie liest die Affiche an der Lehne: „Ihre Lesebank“ und öffnet den Deckel.

 

 

 

 

 

 

 

Beat sieht von Weitem, dass seine Frau, die Leseratte Annette, sich hinsetzt und Bücher aus der Kiste fischt.

 

 

 

 

 

 

 

Oh, da sind ja noch mehr!

 

 

 

 

 

 

 

Ja, das wird länger dauern, weiss er und schaut sich um, ob auch etwas Interessantes für ihn in der Nähe liegt.
Er nimmt sich die Kühe in der Weide nebenan zum Vorbild, die wiederkäuend vor sich hin dämmern und übt sich in Geduld.

 

 

Endlich geht es weiter. Bald führt uns der Weg hinunter nach Filisur …

 

Brunnen oberhalb von Filisur

 

… am Bahnhof vorbei und zum Aussichtspunkt auf den Landwasserviadukt, dem Wahrzeichen der Rhätischen Bahn.

 

Landwasserviadukt

 

Eine Eisenbahnbrücke zu bauen war an sich schon keine einfache Sache. Hier wurde die Linienführung in einem Bogen angelegt (Radius 100m) und eine Steigung integriert. Die Pfeiler auf der Kurvenaussenseite mussten breiter abgestützt werden, um die Fliehkräfte auszugleichen. Und zu guter Letzt führt der Viadukt direkt in den 216 m langen Landwassertunnel. Ein Meisterstück der Ingenieure!

 

Landwasserviadukt, gebaut 1901 bis 1902

 

Diese spektakuläre Linienführung entstand aus rein ökonomischen Gründen. Ein kurzer, gebogener Viadukt mit anschliessendem Tunnel war günstiger zu erstellen, als eine wesentlich längere Brücke ohne Tunnel.
Wir wandern unter dem berühmten Viadukt hindurch dem Fluss Landwasser entlang wieder Richtung Wiesen.

 

 

Diese Gegend scheint ein Schmetterlingsparadies zu sein.
Vor uns, an einer feuchten Stelle auf dem Weg, saugen Dutzende von Baum-Weisslingen mit ihren Rüsseln Wasser und Mineralien aus der feuchten Erde.
Sie sind wohl erst vor kurzem aus ihrem engen Kokon geschlüpft. Einige der Falter haben noch zerknitterte Flügel.

 

Baum-Weissling (Aporia crataegi)

 

 

 

Auf dem ganzen Weg zurück können wir Schmetterlinge der verschiedensten Grössen, Farben und Formen beobachten.

 

Trauermantel (Nymphalis antiopa)

 

 

Perlmuttfalter (Argynnis )

 

 

Baldrian-Scheckenfalter (Melitaea diamina)

 

Am besten gefällt uns ein Schwalbenschwanz, der auf einer Distelblüte steht und Nektar trinkt.

 

Schwalbenschwanz (Papilio machaon) auf Eselsdistel (Onopordum)

 

Kurz vor Ende unserer Wanderung blicken wir nochmals auf den Wiesner-Viadukt, über den wir vor knapp vier Stunden losgezogen sind.

 

Wiesner Viadukt

 

Ein wunderschöner Tag neigt sich dem Ende zu, wir fahren zum Schlafen nochmals auf den Campingplatz in Thusis.

Link zur Rundwanderung Bahnhof Wiesen – Filisur – Bahnhof Wiesen:

Link zur heutigen Strecke:

 

 

Zurück in Wohlen

7. und 8. Juni 2018

Wir fahren zurück nach Wohlen und nutzen die nächsten zwei Tage, um administrative Arbeiten zu erledigen und unserem NOBIS zwei neue Reifen zu verpassen.

Link zur Strecke vom 7. und 8. Juni 2018:

 

 

Ausflug nach ???

9. Juni 2018

Heute „entführt“ Beat Annette auf einen Ausflug, dessen Ziel sie nicht kennt. Annette muss jedoch das Ziel im Navi eingeben: Bern … nein, falsch … Meiringen … nein, falsch … Jaunpass … und bei
Oberwil im Simmental fährt Beat einfach links weg, den Berg hoch!!
Ja, heute übernachten wir auf dem Rossberg in dem einem kleinen, einfachen Berggasthof.

www.gasthaus-rossberg.ch

Vor dem Nachtessen drehen wir zu Fuss eine Runde um den Hügel, der nördlich liegt.

 

 

Auf einer Weide versuchen drei Frauen eine Färse zu einem Viehtransporter zu treiben. Wir plaudern kurz mit dem Bauern, der dort ein anderes Rind festhält, um die „Kollegin“ anzulocken. Das Tier stand anscheinend schon beim Anhänger, habe aber dann den Elektrozaun berührt und die Flucht ergriffen.
Die Färse entwischt den Frauen immer wieder. Wir helfen mit sie behutsam in die richtige Ecke der Weide und in den Transporter zu treiben.
Als ehemalige Rinderhirten macht uns das viel Spass.
Übrigens, die Reise geht für das Rindvieh auf eine nahe Alp, wo es noch würzigeres Gras zum Fressen gibt.

Ja, manchmal muss man zum Glück gezwungen werden.

Zurück im Gasthof setzen wir uns zum Abendbrot vor die Hütte. Dank der Weinkarte lernen wir einiges über Getränke.

 

 

Link zum Spaziergang am Rossberg:

Link zur heutigen Strecke:

 

 

Wieder in Wohlen

10. bis 12. Juni 2018

In diesen Tagen suchen wir im Internet intensiv nach schönen Wohnungen, mit schöner Aussicht an schönen Orten in der schönen Umgebung von Thusis, möglichst mit Schwedenofen oder offenem Kamin.
Heinzenberg oder Domleschg, sprich links oder rechts vom Hinterrhein ist egal … SCHÖN ist wichtig, denn in Sachen Wohnen sind wir verwöhnt und sehr anspruchsvoll!!!

Link zur Strecke vom 10. Juni 2018:

 

 

Arbeitsvertrag im Trockenen

13. Juni 2018

Annettes Arbeitsvertrag liegt in Chur zur Unterschrift bereit.
Wir fahren nohmals in die Bündner Alpen und Annette holt den Vertrag persönlich ab.

Danach schauen wir uns einige mögliche Wohnobjekte an.
Das Reiheneinfamilienhäuschen in Tiefenkastel wäre eventuell etwas. Es bietet viel Platz, doch die Aussicht ist nicht so spektakulär wie von der Wohnung in Davos-Wiesen, für die wir uns beworben haben … mal schauen.
Wir haben es nicht eilig. Bezahlbare Wohnungen gibt es in dieser Region viele. Schöne, mit Aussicht sind aber jeweils schnell vermietet.

Oberhalb der Seilbahn Rhäzüns-Feldis finden wir einen grossen Parkplatz, ideal zum Übernachten.

Link zur heutigen Strecke:

 

 

Traumwohnung in Sarn

14. Juni 2018

Wir fahren nach Muldain und schauen uns von aussen ein Haus an, in dem eine Dachwohnung zu vermieten ist. Die Lage ist sehr schön.
Im Inserat war kein einziges Foto von der Wohnung. Nun wissen wir warum. Die Fenster auf der Giebelseite sind sehr klein, ebenso die Dachluken … nichts für uns.

Wir fahren hinunter ins Tal und trinken etwas im Restaurant Solisbrücke.

Von hier spazieren wir zur Staumauer des versteckten Stausees von Solis. Das Wasser ist in einem engen Felstal eingesperrt. Aber der Bau ist beeindruckend.

 

 

Wir wundern uns über einen Wirbel vor der Betoninsel. Wird da das Wasser nicht bei der Mauer zur Turbine geführt?

 

 

Eine Tafel klärt uns auf, dass hier das Wasser durch die Rohrbrücke fliesst, die unter dem Wasserspiegel liegt. Es wird durch zwei Druckstollen zu den Elektrizitätswerken bei Rothenbrunnen und Sils im Domleschg geleitet.

 

 

Sehr sympathisch ist eine Tafel, auf der alle Arbeiter genannt werden, die an diesem Kraftwerk gearbeitet haben.
Andernorts werden jeweils nur die Ingenieure und Architekten erwähnt. Vielleicht sind die hier auch aufgeführt.
Aber ohne Bauarbeiter stellt kein Planer einen Bau auf.

 

 

Jetzt wird es Zeit an den Heinzenberg zu fahren. Um 13:00 Uhr wollen wir in Sarn eine weitere Wohnung besichtigen.

Die Vermieterin führt uns ins Dachgeschoss, öffnet die Türe, wir treten ein …
Eine Wohnung, wie wir sie uns in unseren kühnsten Träumen nicht hätten vorstellen können. Offene Holzbalkenkonstruktion, riesiger Balkon mit Sicht über das Tal, grosse moderne Küche, grosszügiges Bad mit Blick über das Hinterrheintal Richtung Chur … und, das Sahnehäubchen … ein Schwedenofen!

Uns bleibt die Spucke weg. Wenn wir die Wohnung kriegen, dann ….

Dass die Zimmer nicht allzu gross sind, stört uns nicht im geringsten. Nach vier Jahren NOBIS wäre hier für uns mehr als genug Platz.
Leider sind wir nicht die einzigen Bewerber. Wir melden unser Interesse an und nun gilt es geduldig zu warten … … … zu warten … … … zu wa

Wir erkunden die Gegend erst zu Fuss. Leider ist das Restaurant Lescha in Sarn heute geschlossen. Dann fahren wir halt zum Bergrestaurant Parsira.

 

Blick vom Restaurant Parsira über das Domleschg

 

Annette tritt ihre neue Stelle am 1. August an, die Wohnung würde aber erst auf den 1. Oktober frei.
Egal … für schöne Dinge lohnt es sich zu warten.

Wir klären auf dem Campingplatz in Thusis ab, ob wir hier zwei Monate lang stehen könnten. Auch das ist möglich.
Alles scheint für uns zu laufen … da muss es doch auch mit der Wohnung klappen!

Bitteeee!!!!!

Link zur heutigen Strecke:

 

 

Feiern im Gourmetrestaurant

15. Juni 2018

Wir sind optimistisch und wollen feiern. Vorerst aber nur die Vertragsunterzeichnung von Annette. Falls das mit der Traumwohnung auch noch klappt … zwei Feiern sind besser als eine.

Am Abend lassen wir uns im Restaurant Tödi in Schlans mit einem mehrgängigen Menue verwöhnen.

Danach fahren wir nach Zignau und übernachten wieder standesgemäss in unserem NOBIS. Man soll’s ja nicht übertreiben!

Link zur heutigen Strecke:

 

 

Auf zur Abschlussreise von unserwegs

16. Juni 2018

Bis zum 1. August sind es ja noch einige Wochen. Eine Weinbergschnecke zeigt uns, wie man die Zeit bis da verbringt.

 

Weinbergschnecke (Helix pomatia)

 

Wir tun es ihr gleich, nehmen unser Haus mit, besser noch, fahren in ihm weg.
Wir wollen uns zum Abschluss von unserwegs die Slowakei ansehen.

Link zur heutigen Strecke:

 

Übrigens: Unterwegs in Niederösterreich erfahren wir, dass wir die Wohnung in Sarn kriegen!

HURRRRAAAA!!! 😀  😀

 

 

Vom Rhein an den Mummelsee

 

Fachwerkbauten in Hattenheim und Oestrich-Winkel

17. Mai 2018

Von der Kisselmühle fahren wir durchs Rheingau ins nahe Hattenheim. Das Dorf besticht mit seinen üppig verzierten Fachwerkbauten.

 

Hattenheim

 

 

Hotel Krug in Hattenheim

 

Die Sonne spielt mit den Blumen auf einem Fenstersims und wirft ihre Schatten auf die weisse Hauswand.

 

 

Hast du die zwei Puppen auf der Bank links vom Blumentrog entdeckt? Sie haben sich gut versteckt.
Weniger gut gelingt dies einem Brunnenkönig. Nur schon das Plätschern des Wassers verrät ihn.

 

Brunnenkönig in Hattenheim

 

Wenige Kilometer weiter geizt auch die Weinstadt Oestrich-Winkel nicht mit ihren Reizen.

 

Quartierstrasse in Oestrich-Winkel

 

 

 

In Rüdesheim am Rhein lockt eine Bank zum Verweilen.

 

 

Doch hierher gelangt man nur zu Fuss. Deshalb spazieren wir zurück zu unserem NOBIS und fahren bis Niederwald, wo wir am Rand des Waldes einen ruhigen Platz finden mit Ausblick über die angrenzenden Felder.

 

Vom Übernachtungsplatz in Niederwald

 

Link zur heutigen Strecke:

 

 

Vom Niederwald Denkmal zur Loreley

18. Mai 2018

Vom nahen Niederwald Denkmal geniesst man einen wunderschönen Blick über die Rebberge hinunter zum Rhein. Leider hängen die Wolken heute Vormittag noch tief.

 

Blick vom Platz unterhalb des Monuments …

 

 

… über die Rebberge hinunter zum Rhein

 

Eine Fähre quert kurz hinter einem vollbeladenen Lastkahn den Rhein. Sie verbindet Bingen mit Rüdesheim.

 

Fähre Bingen – Rüdesheim

 

Und … ach ja, … beinahe hätten wir es vor lauter Aussicht vergessen. … Das 38 Meter hohe Niederwald Denkmal ist natürlich auch Beachtung verdient.

Die Germania erinnert an die Vereinigung der verschiedenen deutschen Staaten zum deutschen Kaiserreich 1871.

 

Niederwald Denkmal

 

 

Tochter Mosel und Vater Rhein

 

Nun folgen wir auf dem Rhein auf der rechten Seite.
Wie ein Schiff, das rheinaufwärts fährt, steht die Burg Pfalzgrafenstein mitten im Fluss.

 

Burg Pfalzgrafenstein

 

Natürlich ist der berühmte Loreley Felsen einen Abstecher wert.

Sicherlich hat jeder schon mal von der schönen Loreley gehört, die gemäss einer alten Sage auf dem Felsen über dem Rhein sitzt, ein trauriges Lied singend ihr goldenes Haar kämmt und damit die armen Schiffer so verwirrt, dass ihre Boote an den heimtückischen Felsen zerschellen.
Vielleicht kennst du sogar das Gedicht von Heinrich Heine:

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
dass ich so traurig bin;
ein Märchen aus alten Zeiten,
das kommt mir nicht aus dem Sinn.

Die Luft ist kühl und es dunkelt,
und ruhig fließt der Rhein;
der Gipfel des Berges funkelt
im Abendsonnenschein.

Die schönste Jungfrau sitzet
dort oben wunderbar;
ihr goldnes Geschmeide blitzet,
sie kämmt ihr goldenes Haar.

Sie kämmt es mit goldenem Kamme
und singt ein Lied dabei;
das hat eine wundersame,
gewaltige Melodei.

Den Schiffer im kleinen Schiffe
ergreift es mit wildem Weh;
er schaut nicht die Felsenriffe,
er schaut nur hinauf in die Höh.

Ich glaube, die Wellen verschlingen
am Ende Schiffer und Kahn;
und das hat mit ihrem Singen
die Lore-Ley getan.

 

Die Loreley betrachtet Annette misstrauisch: „Was treibst du hier, das ist mein Felsen“, sagt sie unausgesprochen und doch unmissverständlich.

 

Loreley von M. Pinton, 1979 und Annette von U. und W. Lehmann, 1966

 

Tief unten fliesst der Rhein ruhig dahin. Er lässt sich von solchen Zickereien nicht aus der Ruhe bringen.

 

Im Informationszentrum lernen wir aber, dass der Name Loreley von lore=lauschen und ley=Felsen. herrührt, also der Felsen, an dem ein starkes Echo auftritt.

Erst 1800 erschuf Clemens Brentano die unglücklich verliebte Jungfrau in einer Ballade.

 

Rhein unterhalb der Loreley

 

In Kamp-Bornhausen lädt ein Platz direkt am Rhein zum Übernachten ein. Diese Einladung schlagen wir nicht aus.

 

 

Link zur heutigen Strecke:

 

 

Mittel-Rheintal

19. Mai 2018

Und weiter geht’s dem Rhein entlang.
Von den Hügeln grüssen die Schlösser …

 

Schloss Marksburg

 

… und auf dem Fluss beeindrucken uns die Lastkähne, die bis zu 135 Meter lang, 17 Meter breit und 3,50 Meter hoch sind. Sie sorgen für regen Verkehr auf dem Rhein.

 

Lastkahn vor dem Dorf Spay

 

Vor Koblenz überqueren wir den Rhein und folgen dem Fluss nun aufwärts. Wir wollen ja nicht an die Nordsee, sondern zurück in die Schweiz.

Nun sehen wir den beeindruckenden Felsen der Loreley von unten.

 

Felsen der Loreley

 

Bei Bingen verlassen wir den Rhein und fahren südwärts.

Beim Wildnis-Erlebnis Kurpfalz Park im Pfälzer Wald übernachten wir auf dem riesigen Parkplatz unter frischem Frühlingsgrün.

 

Parkplatz beim Kurpfalz Park

 

Link zur heutigen Strecke:

 

 

Mummelsee

20. Mai 2018

Wir fahren auf der Schwarzwaldhochstrasse, eine der ältesten und bekanntesten Ferienstrassen Deutschlands, an den Mummelsee.
Der kleine, runde See ist sagenhafte 18 Meter tief und einer der meistbesuchten Seen in Baden-Württemberg.
Auch wir reihen uns ein in die Menschenmassen, die um den See pilgern und nehmen den knapp einen Kilometer langen Weg unter die Füsse.

 

Mummelsee

 

 

Mummelsee

 

Der Legende nach lebte in dem See eine Nixe, die den Menschen Hilfe gewährte und nachts mit ihnen tanzte, sang und spielte.

 

Ist das die Nixe vom Mummelsee?

 

 

Ach nein, hier sitzt sie ja.

 

Beat möchte sich heute Abend den Eishockey-WM Final Schweiz – Schweden ansehen.
Deshalb fahren wir nach Triberg. Die beiden Campingplätze dort gibt es aber nicht (mehr).
Wir fahren nach Königsfeld auf einen Stellplatz, der WLAN haben soll, sagt unser Stellplatzführer. Mitten in einem heftigen Gewitter kommen wir an und erfahren, dass sie seit einem halben Jahr auf WLAN für den Platz warten.
Nun fahren wir durch St. Georgen und durch Triberg auf der Suche nach einem Restaurant mit WiFi.
Es passt irgendwie alles nicht zusammen.
So muss die Schweizer Eishockey-Nati halt ohne unsere Unterstützung spielen.

Oberhalb von Triberg stellen wir uns für diese Nacht auf einen schönen grossen Platz.

Link zum Spaziergang um den Mummelsee:

Link zur heutigen Strecke:

 

 

(9.) Höchster Wasserfall Deutschlands!

20.Mai 2018

Leider hat die Schweiz gestern Abend den Eishockey-WM-Final gegen Schweden im Penaltyschiessen verloren. Mit unserer Unterstützung hätte sie sicher gewonnen!! Ja, die kleinsten Details können spielentscheidend sein. 😉

Um uns zu trösten, fahren wir wieder hinunter nach Triberg, um uns die „höchsten Wasserfälle Deutschlands“ anzusehen.
Der stolze Eintrittspreis von 5.– Euro pro Person lässt Fantastisches vermuten.
Die Enttäuschung folgt auf dem Fuss. Die angegebene Fallhöhe von 163 Metern stückelt sich aus vielen kleineren Wasserfällen zusammen.
Diese können von breiten Fusswegen aus betrachtet werden.

Unsere Einschätzung: Hübsch, aber keine 5 Euro wert!

 

Triberger Wasserfall

 

 

 

Wikipedia entlarvt dann die Eigenwerbung Tribergs als haltlose Angeberei. Der höchste Wasserfall Deutschlands ist mit 400 Metern Fallhöhe der Röthbachfall. Die Triberger Fälle folgen in der Liste erst an neunter Stelle!

Weniger marktschreierisch liegt der ruhige Bergsee oberhalb des Dorfes. Dabei hätte er eine interessante Geschichte zu erzählen:
Im Winter 1925/26 fanden die Europameisterschaften im Eiskunstlauf in Berlin statt. Kunsteis gab es damals noch nicht. Da es in Berlin nicht kalt genug war, wurden die Wettkämpfe hier ausgetragen.
Auf dem Triberger See haben also einst Europameister getanzt!

 

Triberger Bergsee

 

Einige Triberger haben gleich neben dem See gebaut. Ob sie auf weitere Grossveranstaltungen dieser Art gehofft haben? Ihre Fenster und Balkone wären wohl die besten Zuschauerplätze gewesen.

 

 

Auf dem Weg in die Schweiz fahren wir für eine kurze Pause in Fronschwand an den Waldrand. Hohe Wolken ziehen auf und werfen ihre Schatten auf die Wiesen und Wälder.

 

 

Ja, grosse Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Das trifft auch für uns zu … doch mehr davon das nächste Mal. 😉

Link zur heutigen Strecke:

 

 

Kameliden-Eventhof Kisselmühle

 

Lamas, Alpakas und vieles mehr …

7. – 16. Mai 2018

Seit gestern Abend sind wir hier in der Kisselmühle, ca. 20 km westlich von Wiesbaden.

Wir haben uns über workaway.info auf dem Kameliden-Eventhof angemeldet und wollen hier zwei Wochen lang arbeiten.

Aufmerksam werden wir Neulinge von den Alpakas und Lamas gemustert.

 

 

 

 

 

 

 

 

Alexandra und Frank heissen uns herzlich willkommen.
Die Kisselmühle ist eine der grössten Lama- und Alpaka-Zuchtfarmen Deutschlands. Hauptangebot sind Trekkings mit den verschiedenen Kameliden. Auch Geburtstagsfeiern für Gross und Klein, Teambildungs-Events oder tiergestützte Aktivitäten können gebucht werden. Sogar Sachkundekurse für (zukünftige) Tierhalter werden angeboten.
Katharina und Benjamin unterstützen ihre Eltern mit viel Engagement. Obwohl sie beide mitten in ihrer Ausbildung stecken, dauert es nach ihrer Rückkehr nach Hause jeweils keine zehn Minuten bis sie in Arbeitsklamotten in die Ställe eilen.
Zwei weitere Mitarbeiterinnen absolvieren hier ihr „Freiwilliges Ökologisches Jahr“.

Unsere Aufgabe ist es den riesigen Garten wieder in Schuss zu bringen. Der Frühling liess ihn überborden. Wir jäten, mähen, schneiden Schilf, Büsche und Hecken und entfernen Brennnesseln und Brombeerranken, die sich als Babys dazwischen versteckt haben und nun übermütig alles überwuchern.
Alexandra lässt uns schon bald freie Hand, ist aber bei Rückfragen bereitwillig zur Stelle. Alle sind begeistert davon, wie wir den Garten „wieder schön machen“. So macht das Arbeiten Spass!!

Auf dem Hof leben nicht nur Lamas und Alpakas, sondern auch Katzen, Hunde, Riesen Brahmahühner, Pferde, Rentiere, Kaninchen, Meerschweinchen, Hängebauchschweine, Stachelschweine, Kois, Emus, Bennet-Kängurus, Burenziegen, Pfauen, Papageien, Trampeltiere und Dromedare.
Hoffentlich haben wir niemanden vergessen.

Hier einige der Bewohner:

 

Blaue Pfau (Pavo cristatus)

 

 

Bennett-Känguru (Macropus rufogriseus)

 

 

Molly

 

Beat hat sich vor allem in die Dromedare (ein Höcker) und Trampeltiere (zwei Höcker) verliebt.

 

Trampeltiere (Camelus bactrianus )

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gelbbrustara (Ara ararauna)

 

 

Grünflügelara (Ara chloroptera )

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einige Male dürfen wir Trekkingtouren begleiten. Alexandra und Frank vertrauen uns auszubildende Lamas oder Alpakas an. Zu zweit führen wir diese noch scheuen Tiere an einer Kordel. Sie müssen lernen in der Kolonne und mit fremden Menschen zu gehen. Neues kann sie leicht erschrecken. Dann bocken sie und versuchen zu flüchten. Erst nach dreijähriger Ausbildung ist ein Lama so weit, dass es bedenkenlos von Touristen geführt werden kann.

 

 

 

 

Happy, einer unserer Azubis

 

 

 

Die grazilen Tiere dürfen nach der Tour wieder auf die Weide, wo sie zufrieden grasen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser Liebling ist der eigenwillig gefärbte Phantom.

 

 

 

 

 

 

 

 

… nein, das ist kein adipöses Alpaka. Das junge Tier ist nur noch nicht geschoren worden.

Und was hat es nun mit dem berüchtigten Spucken der Lamas auf sich?
Wir haben zwischendurch mal beobachtet, dass ein Tier einen feinen Sprühnebel gegen ein anderes spuckt. Das soll heissen: „Hau ab!“ Gegen Menschen wird dieses Kommunikationsmittel aber nicht angewendet. Wahrscheinlich denken sich die Lamas: „Die verstehen das ja eh nicht!“.

Annette hilft dem Hufschmied, indem sie die Pferde aus dem Pferch holt und sie bei Laune hält, während sie neu beschlagen werden. Der Geduldsfaden ist bei den Tieren sehr unterschiedlich. 😉

 

Noemi und Annette

 

Auch die Kamele wollen gefüttert werden.

 

 

Auf dem Weg vom Haus zu den Stallungen entdeckt man zwischen den Bäumen Dachziegel, auf denen Sprüche stehen, die zum Nachdenken anregen.

 

Zum Thema Leben:

 

 

 

 

 

 

 

Zum Thema Paradox:

 

 

 

 

 

 

 

Zum Thema Zeit:

 

 

 

 

 

 

 

Zum Thema Logik versus Phantasie:

 

 

 

 

 

 

 

Zum Thema Stress:

 

 

 

 

 

 

Nicht nur exotische Tiere leben in der Kisselmühle, auch ein chinesischer Magnolienbaum erfreut mit seinen Blüten.

 

Yulan-Magnolie (Magnolia denudata)

 

Wir arbeiten, wie wir es mögen, zehn Tage am Stück ohne Freitage dazwischen, damit wir mehr Zeit haben für unsere Rückreise in die Schweiz.

Herzlichen Dank, Alexandra, Frank, Katharina und Benjamin, für die schöne Zeit, die wir hier verbringen durften. Euer Einsatz für eure Tiere hat uns tief beeindruckt!
Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg und auch ab und zu ein wenig Zeit zum Verschnaufen.

Um viele Erfahrungen reicher und grosszügig beschenkt ziehen wir weiter.
Das kleine Lama ziert seither unseren NOBIS.

 

 

Für alle, die gerne einmal ein Lama- oder Kameltrekking erleben oder einen Geburtstag in der Kisselmühle feiern möchten oder … hier der Link:

www.kisselmuehle.de

Aber 8-tung: anmelden muss man sich Monate im Voraus, da das Interesse riesig ist!

PS: Die Kisselmühle liegt in Süddeutschland, westlich von Frankfurt am Main und Wiesbaden.

 

 

Von Lütjenburg zur Kisselmühle

 

Der Kühlschrank spinnt

3. Mai 2018

Unser Kühlschrank spinnt seit längerer Zeit. Nicht, dass er nicht mehr kühlen würde, im Gegenteil.
Er ist so verliebt in seine Tätigkeit, dass er nach dem Abschalten gleich wieder brummend aufstartet. Das wiederholt sich bis zu zehn Mal hintereinander.
Das nützt nichts, sondern nervt.
Deshalb wollen wir ihn morgen zur Firma Dometic bringen.

Link zur heutigen Strecke:

 

 

Soest

4. Mai 2018

Wir liefern unseren Patienten in Emsdetten ab. Hier wird er das Wochenende auf dem Prüftisch verbringen und verschiedene Messungen über sich ergehen lassen müssen.
Wir dagegen nutzen das sonnige Frühlingswetter und sehen uns die Altstadt von Soest an.

Ein kleiner Exkurs für Phonetiker:
Das „e“ nach dem „o“ ist hier ein sogenanntes Dehnungs-e und nicht ein Umlaut-e. Die Stadt nennt sich somit [zo:st] und nicht [zœst] oder [zø:st]

Und für Historiker:
Früher gab es zehn Stadttore. Das Osthofentor (erbaut 1594 – 1603) ist das letzte noch erhaltene Tor der Hansestadt.

 

Osthofentor

 

Wir flanieren durch die Altstadt und bewundern die kunstvollen Riegelbauten.

 

 

 

 

 

Der Änderungsschneiderei „Flinke Nadel“ geben wir für den originellen Namen das Punktemaximum.

 

 

Wir treten durch die Pforte der Pfarrkirche St. Maria zur Wiese.

 

Pfarrkirche St. Maria zur Wiese in Soest

 

Berühmt ist die Wiesenkirche auch wegen des „Westfälischen Abendmahls“, das um 1500 entstand. Hier sitzt Jesus mit seinen Jüngern bei Bier, Schnaps, westfälischem Schinken, Schweinskopf und Pumpernickel am Tisch.

 

Kirchenfenster mit „Westfälischem Abendmahl“

 

Eigenwillig ist auch der Turmhelm der Kirche Alt-St. Thomä. Er ist krumm und stark nach Südwesten geneigt. Im Volksmund wird er „Schiefer Turm“ genannt.
Lange Zeit wurde angenommen, der Turm sei absichtlich gegen die Westwinde so errichtet worden.
Ein Gutachten aus dem Jahre 1984 nennt aber Fäulnis im Kehlgebälk als Hauptgrund. Das wird aber kaum zur Kenntnis genommen. Die alte Erklärung ist den Soestern und auch uns sympathischer.

 

„Schiefer Turm“ von Soest

 

Nach dieser spannenden Stadtbesichtigung fahren wir dem nahen Möhnsee entlang.

 

Möhnsee

 

Unterhalb von Hirschberg parken wir auf einem Wanderparkplatz und marschieren durch das Halle-Tal.
Wieder zurück bei unserem NOBIS bleiben wir über Nacht auf diesem ruhigen Platz.

Link zur Wanderung durch das Halle-Tal:

Link zur heutigen Strecke:

 

 

Kunst am Bau

5. Mai 2018

Nach dem Frühstück schlendern wir durch Hirschberg, ein schmuckes, einladendes Dorf.
Eines der Häuser ist mit Eisenplastiken verziert.

 

Eiserne Sonnenblumen

 

 

Eiserne Rosen

 

Eiserne Raben hocken auf den Regenrinnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

In dieser Gegend sind viele Häuser nicht nur mit Schieferplatten gedeckt, sondern damit auch kunstvoll verkleidet.

 

Haus in Hirschberg …

 

 

… und in Bottenhorn

 

 

 

Eigentlich wollten wir Winterberg links liegen lassen und direkt zum Kahlen Asten fahren. Doch ein markantes eiförmiges Gebäude lässt uns unsere Meinung ändern.
Wir schlendern durch das Dorf und bestaunen das Hotel Oversum.

 

Hotel Oversum in Winterberg

 

 

 

Eine Gartenwirtschaft mit Sicht über die Hügel lockt. Wir geniessen zwei riesige Windbeutel mit Unmengen an Schlagsahne. Man gönnt sich ja sonst nichts!

Nun geht’s auf den Kahlen Asten. Der vielgepriesene Aussichtspunkt enttäuscht uns. Rundum sieht man lediglich flache Hügel.
Was das Panorama betrifft, sind wir Schweizer wohl etwas verwöhnt. 😉

 

Kahler Asten

 

Nicht, dass uns Wälder und Wiesen nicht gefallen würden, ganz im Gegenteil. Wir lieben die verschiedenen Grüntöne. Sie haben uns im Winter auf Griechenland gefehlt.
Heute lässt uns diese Szenerie sogar mehrmals stoppen.

 

 

 

 

 

Oberhalb von Bad Laasphe finden wir einmal mehr einen ruhigen Wanderparkplatz für die Nacht.

Link zur heutigen Strecke:

 

 

Wandern um den Aartalsee

6. Mai 2018

In Niedereisenhausen fällt uns eine Werbetafel mit einem eigenartigen Angebot auf.

 

 

Manchmal ist es besser, wenn man sich das Ganze ansieht!

 

 

Beim Vorbeifahren haben wir das grosse „K“ nicht als Buchstaben wahrgenommen.

Wir sind auf dem Weg auf zum Eventhof Kisselmühle, wo wir zwei Wochen lang arbeiten wollen.
Bis zum Abend ist aber noch etwas Zeit und so legen wir am Aartalsee eine Pause ein.

 

Aartalsee

 

Natürlich muss der See von uns umwandert werden!

Ein Birnbaum steht in voller Pracht. Tausende von Insekten schwirren um seine Blüten.

 

Birne (Pyrus domestica L.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Stausee liegt wunderbar eingebettet in sanfte Hügel.

 

 

Unzählige Ausflügler trifft man heute am und auf dem Wasser.

 

 

 

 

 

Eine Landschildkröte sonnt sich am steilen Damm und lässt die Menschen auf der Krone nicht aus den Augen. Wurde das Tier hier ausgesetzt?

 

Schildkröte am Aartalsee

 

Der Haubentaucher ist da schon eher zu Hause.

 

Haubentaucher (Podiceps cristatus)

 

Ursprünglich stammt die Nilgans aus Afrika. Durch ihre Anpassungsfähigkeit und ihr aggressives Verhalten gegenüber anderen Tieren hat sie sich in den letzten Jahren auch in Deutschland breit gemacht.

 

Nilgans (Alopochen aegyptiaca)

 

Am Abend werden wir in der Kisselmühle von Alexandra, Frank, Katharina und Benjamin herzlich empfangen und fürstlich bewirtet. Wir freuen uns auf die zwei Wochen hier.

Link zur Wanderung um den Aartalsee:

Link zur heutigen Strecke:

 

 

unserwegs an die Ostsee

 

Die Tulpen blühen

18. April 2018

Wir sind wieder einmal auf dem Weg nach Norddeutschland, wo unser Patenjunge konfirmiert wird.
Natürlich nutzen wir diese Gelegenheit, um weitere, uns unbekannte Seiten Deutschlands zu entdecken.

Auf dem Hohblauen geniessen wir vom Aussichtsturm die Sicht über die umliegenden Hügel.

 

Aussicht vom Hochblauen

 

Und in Dottingen lassen wir uns von der Vielfalt der Tulpen betören. Uns gefällt, dass da auf engstem Raum die verschiedensten Arten blühen.

 

Tulpenfeld in Dottingen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Münstertal finden wir bei einem Skilift einen riesigen Parkplatz. Wir parken als einzige hier und geniessen freie Sicht ins Tal.

Link zur heutigen Strecke:

 

 

Skigebiet in tiefen Lagen

19. April 2018

Wir fahren über die Hügel des Schwarzwaldes. Plötzlich entdecken wir einen kleinen Skilift, ein Pistenfahrzeug und diverse Schneekanonen. Auf dieser Höhe hätten wir das nicht erwartet.

 

 

Eine Plakette am Skiliftgebäude klärt uns auf, dass der Schlepplift die Skifahrer im Winter von 1060 auf 1135 Meter ü.M. bringt. Diese 75 Höhenmeter Differenz sind bereits nach 490 Meter erreicht.

 

Talstation Wasen 1

 

Die Anlage gehört zum Skizentrum Muggenbrunn. Wir finden es sehr mutig auf dieser Höhe Schlepplifte zu betreiben.
Liegt da im Winter genügend Schnee?

Das Nordic Center einige Meter höher jedenfalls trägt den Namen Notschrei.
Ein Schelm, der Böses dabei denkt!

 

„Gib uns Schnee … aber schnell!!!“

 

Zum Schlafen fahren wir auf den Grossen Feldberg. Hier geniesst man einen schönen Rundblick.
Wir spazieren auf dem gepflegten Wanderweg zum Brunhildisfelsen.

Es gibt verschiedene Sagen zu dem Felsen:
Gemäss der Nibelungensage lag hier Brunhilde umgeben von der Waberlohe im Zauberschlaf, bis Siegfried sie erlöste.

Auch die heilige Hildegard von Bingen soll hier einmal ihr Nachtlager aufgeschlagen haben. Der harte Felsen schmiegte sich an ihren Kopf. Diese Vertiefung sei heute noch zu erkennen.

 

Ausflügler auf dem Brunhildisfelsen

 

Das Feldberg Kreuz leuchtet im Abendlicht. Es markiert den höchsten Punkt der Gemeinde Schmitten-Niederreifenburg.

 

Feldberg Kreuz (875,5 M ü.M.)

 

Link zur heutigen Strecke:

 

 

Morgen auf dem Grossen Feldberg

20. April 2018

Am Morgen vertreten wir uns die Beine. Die Schatten sind noch lang und versperren die Strasse. Wir ignorieren dies und schlendern unbeirrt weiter.

 

Schattensperre

 

Unter uns liegt Niederreifenburg verschlafen im Tal.

 

Niederreifenburg

 

Heute erreichen wir Lütjenburg, wo wir sehr herzlich empfangen werden.

Link zur heutigen Strecke:

 

 

Konfirmation

21. April bis 3. Mai 2018

Wir geniessen die Zeit in Lütjenburg sehr. Das Konfirmationsfest ist stimmungsvoll und schön.

Jördis, eine Freundin der Familie, backt unter anderem eine Pesto-Blume. Leider können wir davon lediglich ein Bild vor dem Backen zeigen. Sie ist so lecker, dass bis zum geplanten Fotoshooting nur noch ein paar unattraktive Krümel übrig bleiben.

 

Pesto-Blume ungebacken

 

Hier dafür das Rezept:

3 runde Pizzateig
1 Glas Pesto Rosso
1 Glas Basilikum-Pesto

Den untersten Boden grosszügig mit rotem Pesto bestreichen, dabei einen Rand von ca. 2 cm freilassen. Mit dem zweiten Teig bedecken, diesen mit Basilikum-Pesto bestreichen, den Rand wieder freilassen. Mit dem letzten Pizzateig belegen. Die Ränder leicht zusammendrücken.

Ein kleines Glas in die Mitte stellen und den Teig 16 x von innen nach aussen einschneiden.

Jeweils zwei benachbarte Teigstreifen in entgegengesetzter Richtung 2 x verdrehen.

25 – 30 Min. backen bei 200°C.

 

Wir besuchen unsere Freunde herumkommers in Hamburg und geniessen die Zeit mit ihnen und die Schifffahrt auf der Elbe sehr.
Frau Rumkommer und Herumkommer reisen oft mit ihrem Wohnmobil durch die Welt und berichten darüber in ihrem Fotoreiseblog. Dieses Jahr verbringen sie sechs Monate in Kanada.
Hier der Link: www.herumkommer.de

Ein anderes Mal zeigen uns Günter und Bärbel die Halbinsel Schwansen.
In Arnis landet gerade eine Lachmöwe auf dem Steg. Beat nimmt sich viel Zeit, um dieses Ereignis zu fotografieren. Zum Glück wartet der Seevogel regungslos, bis das Bild vom Kasten im Kasten ist.

 

Lachmöwe im Landeanflug

 

Arnis ist mit knapp 300 Einwohnern und 0,45 km2 im doppelten Sinne die kleinste Stadt Deutschlands. Damit niemand diese Ansammlung an Häusern für ein Dorf hält, ist das auch gleich auf dem Ortsschild vermerkt.

 

 

Oft wird die Anonymisierung und die fehlende Anteilnahme unter den Nachbarn in Städten beklagt.
In der Stadt Arnis funktioniert die Sozialkontrolle offensichtlich noch gut. An einigen Häusern sind an den Fenstern Spiegel angebracht, damit die Bewohner ja nichts versäumen, was sich auf der Strasse abspielt.
Hier kommt keiner unbemerkt nach Mitternacht oder betrunken nach Hause oder mit einer neuen Freundin oder …

 

Privater „Kontrollspiegel“

 

Früher sollen es noch viel mehr gewesen sein. Es wird jedoch nicht nur kontrolliert in Arnis, es wird auch geholfen. Im Dorf … Entschuldigung, in der Stadt, steht eine Mitfahrerbank. Wunderschön gestaltete Emailtafeln weisen darauf hin, dass man ab dieser Bank von motorisierten Bürgern mitgenommen werden kann und wie das abläuft.

 

Mitfahrerbank in Arnis

 

 

Richtungsanzeigen und „Gebrauchsanweisung“

 

Arnis lohnt einen Besuch. Man entdeckt viele weitere kleine Nettigkeiten.

 

Haustüre in Arnis

 

 

Idyllische Sitzecke

 

Wir lassen uns durch den regnerischen Tag nicht davon abhalten Sieseby an der Schlei zu besuchen. Einige der behäbigen Riegelbauten sind noch mit Reet gedeckt.

 

Restaurant „Schlie Krog“ in Sieseby

 

 

Riegelbau mit Reetdach in Sieseby

 

Der Nieselregen zaubert eine wunderschöne Stimmung an der Schlei herbei.

 

Die Schlei bei Siseby, trüb, aber schön

 

Nach zwei Wochen Norddeutschland reisen wir wieder südwärts.
Vielen Dank, Ilona und Volker, dass wir einmal mehr bei euch unterschlüpfen durften und für die gute Zeit mit den vielen angeregten Gesprächen.

Link zu den Strecken vom 21. April bis 2. Mai 2018:

 

 

Kurzer Stopp in der Schweiz

 

Heute hier … morgen weg!

15. – 18. April 2018

Wir fahren für wenige Tage in die Schweiz, weil sich Annette in Vitznau am Rigi eine Stelle als Ergotherapeutin ansehen will. Sie wurde zu einem Bewerbungstag eingeladen.
Ihr gefällt aber nicht, wie hier gearbeitet wird und sie sagt deshalb ab.

 

Ruheliege am Vierwaldstättersee

 

Nach drei Tagen verlassen wir die Schweiz wieder und fahren Richtung Norddeutschland.

Link zu den Strecken vom 15.-18. April 2018:

PS: Endlich mal ein Beitrag von unserwegs nach dem Motto: In der Kürze liegt die Würze!