Im Nordosten Schottlands

 

 

Den Bergen entgegen

14. Juli 2015

Wir verlassen den Zeltplatz von Dunkelt bei strömendem Regen und nähern uns den Bergen Schottlands. Mit Erstaunen haben wir auf der Karte gelesen, dass es hier in Grossbritannien Berge von über 3000 m Höhe gibt! … ?
Erst später merken wir, dass diese Angaben in Fuss und nicht in Metern sind, … also alles mal ca. 0.3 rechnen!

 

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Übernachten am Devil´s Elbow

 

Kurz vor Glenshee übernachten wir vor der Passhöhe auf einem Parkplatz mit Sicht über das Tal. Der Berg links trägt den Namen: „Devil´s Elbow“ (Teufels Ellbogen). Wie er wohl zu diesem eigenartigen Namen gekommen ist?
Das Gelände und die Vegetation erinnert uns sehr an Schweizer Alpentäler.

Link zur heutigen Strecke:

 

 

Eröffnung unserer Pilzsaison!

15. Juli 2015

Wir fahren durch Braemar, einen Touristenort, dann nach Westen dem River Dee entlang durch Inverney. Die Strasse führt ein Stück weit in das Tal hinein, dann über den Fluss und auf der anderen Seite zurück. Wir parken unser WoMo und wandern dem Quoich Water, einem Seitenarm des River Dee entlang.
Es ist sehr still hier. Ausser dem Rauschen des Wassers hört man nichts. Der Weg führt durch Wälder und Moorgebiete und endet abrupt. Der mäandrierende Fluss hat ein grosses Stück des Weges weggespült. Wohl oder übel kehren wir um.
Auf der Rückfahrt entdeckt Annette gelbe Flecken am Wegrand. Diese will sie sich genauer anschauen. Beat hält an, Annette steigt aus, läuft zurück und … kommt mit einem Pfifferling zurück.
Nun kann uns nichts mehr halten. Das Pilzsammelfieber hat uns voll im Griff. 850 Gramm tragen wir zusammen und das Menue für den Abend ist damit gegeben!

 

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Pfifferlinge (Cantharellus cibarius)

 

Wir fahren zurück an einen schönen Aussichtsplatz und installieren uns dort für die Nacht.

Link zur heutigen Strecke:

Link zur Wanderung dem Quoich Water entlang: Da auf “google maps” ein Teil des Weges fehlt, haben wir dort eine ungefähre Strecke in die Karte gezeichnet.

 

 

B&B in der Kirche

16. Juli 2015

Am Morgen liegt leichter Nebel über dem Tal und verbreitet eine erste Ahnung von Herbst.

 

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Morgennebel liegt über dem River Dee

 

Wir fahren zurück über Braemar nach Ballater.
Vor Ballater halten wir kurz beim Schloss der königlichen Familie in Balmoral. Ein beeindruckender Touristenanziehungspunkt. Wir sehen aber weder Queen Elisabeth, Prinz Charles noch William oder Kate oder gar ein „Royal Baby“ und fahren weiter.

In der Bibliothek von Ballater gelangen wir ins Internet und dürfen sogar einige Kopien ausdrucken.
Im Dorf fällt uns eine Kirche auf, die als Bed & Breakfast angeschrieben ist. Tatsächlich kann man hier in einem ehemaligen Gotteshaus übernachten.
Sachen gibt’s!

 

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B&B in der ehemaligen Kirche von Ballater

 

Vor Stonehaven finden wir einen ruhigen Platz im Wald. In der Nacht prasselt der Regen laut auf unser Dach.

Link zur heutigen Strecke:

 

 

Dunnottar Castle

17. Juli 2015

Wir fahren relativ spät los zum Dunnottar Castle. Beim ersten Parkplatz wollen sie uns gleich 2 £ abknöpfen. Wir fahren weiter und finden kurz darauf einen kleinen Gratisparkplatz. Von hier aus führt ein schöner Wanderweg der Steilküste entlang zu dem historischen Bauwerk. Das Wetter ist noch immer sehr trüb, neblig und regnerisch; die ideale Einstimmung auf die Ruine.

 

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Dunnottar Castel

 

Diese Burg liegt auf einem Felsen, der ins Meer hinaus ragt und nur über ein schmales Felsband erreichbar ist. Diese Lage machte sie früher uneinnehmbar. Es soll die am häufigsten fotografierte Burgruine Englands sein. Wir wollen diese Statistik unterstützen und fotografieren ebenfalls.

Der Nebel wird wieder dichter und wir machen uns auf den Rückweg.

Auf einem Hügel sind schemenhaft Säulen zu erkennen. Wir spazieren hinauf und schauen uns das Stonehaven’s War-Memorial an, das 1922 im Stil einer griechischen Tempelruine errichtet wurde. Nach 1945 wurden die Namenstafeln der Gefallenen um die Opfer aus dem zweiten Weltkrieg erweitert. Jemand hat ans Eingangstor einen kleinen Kranz aus weissen Kleeblumen gehängt. Der Nebel verstärkt die Stimmung, und uns wird die Sinnlosigkeit von Kriegen wieder einmal so richtig bewusst.

 

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Stonehaven’s War-Memorial im Nebel

 

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In Stonehaven werden wir Zeuge eines erbarmungslosen Kampfes. Auf einem Schornstein steht eine Möwe, die eine andere am Flügel gepackt hat. Das Opfer baumelt laut wehklagend über dem Abgrund und versucht sich zu befreien. Erst nach langer Zeit gibt die Angreiferin ihr Opfer frei. Diesem gelingt es, nach kurzem Fall, mit zerzauster Schwinge wegzufliegen.

 

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Möwenkampf

 

Doch es geht auch friedlich zu in Stonehaven.

 

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Gebirgsstelze (Motacilla cinerea)

 

Obwohl, etwas scheint sich da zusammenzubrauen!

 

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Gewitterstimmung über Stonehaven

 

Bei Collieston finden wir einen Parkplatz beim Visitor-Centre des „National Nature Reserve Forvie“.
Darüber sind wir froh, denn andere Parkplätze in der Region sind mit Übernachtungsverbots-Schildern versehen oder die Einfahrten mit einem Balken auf ca. 2.3 m versperrt. Unser NOBIS ist zwar nicht sehr gross, hat aber doch eine Höhe von 2.65m.

 

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Blick über das „National Nature Reserve Forvie“

 

Link zur heutigen Strecke:

Link zum Spaziergang zum Dunottar Castel und zum War-Memorial von Stonehaven:

 

 

Wandern im „National Nature Reserve Forvie“

18. Juli 2015

Nach dem Frühstück besuchen wir das Info-Centre des Naturreservates Forvie. Die Ausstellung ist klein, aber modern und gut gemacht.
Der Himmel ist bedeckt, es windet unangenehm kalt, aber wenigstens regnet es nicht. Wir beschliessen zwei kleine Rundwanderungen zusammenzufassen und machen uns auf den 12 km langen Weg.
Der Weg führt zuerst durch eine Heidelandschaft und dann in die Hackley Bay. Ein traumhaft schöner Strand liegt versteckt in der abgelegenen Bucht.

 

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Hackley Bay

 

Der Sand trocknet langsam ab und dadurch entstehen schöne Muster.
Die kleinen Bilder unten lassen sich (wie übrigens alle unsere Fotos) durch Anklicken vergrössern. Freue dich mit uns an den kleinen Details unserer schönen Mutter Erde!

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Abtrocknender Sandstrand

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Seetang im Sand

 

 

 

 

 

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Kiesel im Sand

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Spuren des Austernfischers

 

 

 

 

 

 

Weiter geht’s durch eine karge Dünenlandschaft. Immer wieder fallen uns die Sechsfleck-Widderchen mit ihren roten Flecken auf den Flügeln auf.

 

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Sechsfleck-Widderchen (Zygaena filipendulae)

 

Wir wandern nun dem Ythan-River entlang ins Landesinnere. Hier sollen seltene Eiderenten brüten. Die Gelege sind jedoch so gut getarnt und in der Heide versteckt, dass wir keines entdecken. Auf dem Fluss schwimmen jedoch einzelne Entenmütter mit ihren bereits geschlüpften Küken.

Eine Robbenmutter hat mit ihrem Baby genau diese Flussmündung zum Ausruhen gewählt.

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Robbenmutter beim „Chillen“

 

 

 

 

 

 

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Das Baby betrachtet uns interessiert

 

 

 

 

 

 

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Boje in der Mündung des Ythan-River

 

 

 

 

 

 

 

Wir nehmen nicht an, dass die rote Boje als Spielzeug für die Robben dient, finden aber den Farbtupfer im Wasser schön.

Müde, aber glücklich kehren wir zu unserem NOBIS zurück. Unglaublich, was man in wenigen Stunden alles sehen kann, wenn man die Augen offen hält.

Link zur Wanderung durch das „National Nature Reserve Forvie“:  Da auf “google maps” der Weg fehlt, haben wir eine ungefähre Strecke in die Karte gezeichnet.

 

 

Pennan

19. Juli 2015

Nach zwei Nächten in Collieston fahren wir nun nordwärts weiter.
Unterwegs veranlasst uns der Leuchtturm von Boddam zu einem Stopp. Immer wieder sind wir fasziniert von den markanten Bauten, die zur Sicherheit der Seefahrer an die Küsten gebaut wurden.

 

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Leuchtturm von Boddam

 

Die Landschaft ist lieblich hügelig. Wie hingestreut stehen einzelne Bauernhöfe im Weide- und Wiesland. Einige sind am Zerfallen. Auch hier bewirtschaften immer weniger Landwirte immer mehr Fläche.

 

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Bauernhof in Schottland

 

Auf einer Weide sehen wir Schwarzkopfschafe, die alle fein säuberlich nummeriert sind. Wir stellen uns vor, dass der Besitzer an Schlafstörungen gelitten hat. Ein Nachbar gab ihm den Tipp, abends im Bett Schäfchen zu zählen. Doch der Ärmste verzählte sich im Halbschlaf immer wieder und ärgerte sich darob so sehr, dass sich der Schlaf die ganze Nacht über nicht einstellte.
In einer der schlaflosen Nächte kam ihm die Idee, seine Schafe zu nummerien, um diesem Übel abzuhelfen. Schon am nächsten Morgen kaufte er sich Farbe und Schablone und beschriftete seine Herde. Seither schläft er abends immer problemlos ein.
Und wenn er nicht gestorben ist, so schläft er noch heute jede Nacht selig durch.

 

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Nummerierte Schafe

 

Natürlich könnte es auch sein, dass die Schafe für eine Ausstellung gekennzeichnet worden sind, aber uns gefällt obige Geschichte besser.
„Aussichtspunkt Fort Fiddes“ steht auf einem Wegweiser. Wir biegen rechts ab und schon nach kurzer Zeit geniessen wir die Aussicht.

 

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Aussichtspunkt Fort Fiddes

 

Wir spazieren auf die Landzunge hinaus und sehen von dort ein Fischerdorf, das sich in der Bucht versteckt hält. Die weiss getünchten Häuser leuchten in der Abendsonne. Nach all den grauen bis rötlichen Natursteinhäusern gefällt uns dieser Kontrast so gut, dass wir zurückfahren. Eine schmale, kurvige und sehr steile Strasse führt in das Dorf Pennan hinunter.

 

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Ehemaliges Fischerdorf Pennan

 

Wir parken am Strassenrand und beschliessen: hier bleiben wir diese Nacht!
Dann spazieren wir zum Hafen. Und geniessen die Bilder, die sie sich uns bieten.

 

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Rettungsring im Hafen von Pennan

 

 

 

 

 

 

 

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Fischerei-Utensilien

 

 

 

 

 

 

 

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Portrait einer jungen Möwe

 

 

 

 

 

 

 

Als wir zu unserem Wohnmobil zurückkehren, lädt auf der anderen Strassenseite ein Mann Taschen und Koffer in sein Auto. Er grüsst uns beiläufig über die Schulter hinweg mit einem leisen „Grüezi“. Annette hört es trotzdem und spricht ihn an. Alex arbeitete zwei Jahre in Luzern. Ursprünglich stammt er aus einem winzigen Dorf am Loch Lomond, wo nur 6 Familien wohnten. Pennan sei im Vergleich wie eine Grosstadt, witzelt er.
Er gibt uns einige Tipps für Ausflüge in der näheren Umgebung.
Annette erwähnt nebenbei, dass wir oft keinen Internetzugang hätten. Spontan bietet er uns an, dass wir uns über sein WLAN einzuloggen könnten. Er geht ins Haus und holt die notwendigen Codes, die er uns aushändigt.
So konnten wir unerwartet schnell den letzten Beitrag online stellen. Thank you, Alex!
Immer wieder treffen wir in Grossbritannien auf solch hilfsbereite Menschen.

Link zur heutigen Strecke:

 

 

Der alte Hafen von Portsoy

20. Juli 2015

Alex hat uns empfohlen den alten Hafen von von Portsoy zu besichtigen.
Dieser wurde bereits im Jahre 1692 gebaut. Wir staunen über die Bauweise. Hier sind die behauenen Natursteinquader hochkant vermauert.

 

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Alter Hafen von Portsoy

 

Wir schlendern durch den kleinen Fischerhafen und entdecken immer wieder neue Details, die unsere Blicke auf sich ziehen.

 

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Die kleine Hafenkneipe wird von einem Piraten bewacht.

 

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Wir staunen über welche Ästhetik rostige Eisenteile verfügen. Darum hier eine Auswahl, mal mit junger Taube, mal mit Margeriten, mal einfach so:

 

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Doch auch knallige Farben sind im Hafen anzutreffen:

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Nachdem wir uns sattgesehen haben, fahren wir nach Spey Bay. In dieser Bucht soll es Delfine geben, die man vom Land aus beobachten kann.
Wir stellen uns deshalb für diese Nacht auf den Parkplatz des Visitor-Centre mit Blick aufs Meer. Die Delfine wollen wir uns Morgen ansehen.

Link zur heutigen Strecke:

 

 

Exotische Blüten

21. Juli 2015

Am Morgen spazieren wir zuerst ein Stück dem River Spey entlang ins Landesinnere. Dabei fällt uns ein Feld voller exotischer Blüten auf. Diese Blumen sollen ursprünglich aus Amerika stammen.
Wir zeigen hier ein Exemplar, vielleicht gibt es unter unseren LeserInnen einen Botaniker, der diese Pflanze kennt …

 

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… oder vielleicht einen Landwirt oder einen Hobbygärtner?

Alle, die es herausgefunden haben, dürfen heute zum Abendbrot Kartoffeln essen, denn es handelt sich um die dekorative Blüte – man staune – einer gewöhnlichen Kartoffelstaude. 😉
Nach dieser Biologiestudie kehren wir an die Spey Bay zurück. Eine Niederländerin erzählt Annette auf der Toilette begeistert von den vielen Delfinen, die sie gerade eben, ganz nahe und ohne Fernglas gesehen hätte.
Wir spazieren zum Kiesstrand und setzen uns auf grosse flache Steine, um Delfine zu beobachten.
Doch die grosse Delfinshow scheint vorbei zu sein. Weit draussen erkennen wir noch zwei Exemplare, die sich manchmal kurz zeigen. Nach einer guten Stunde geben wir auf und kehren zu unserem NOBIS zurück.

Nun fahren wir nach Findhorn, in der Hoffnung dort einen geeigenten Übernachtungsplatz zu finden. Doch Findhorn ist ein Sommertouristenort, aus dem uns die vielen „No overnight parking“-Schilder verjagen.

Wir verlassen die Küste und fahren nach Culbin Forest. Auf dem Parkplatz dort im Wald scheinen wir nicht zu stören.
Annette will sich noch kurz die Beine vertreten, kehrt aber nach kurzer Zeit freudestrahlend zurück. Sie hat direkt am Waldweg Pfifferlinge entdeckt.
Diese wollen wir sammeln. Wir ziehen zu zweit los und was wir sehen, lässt uns beinahe die Augen aus dem Kopf kullern. Der Waldboden ist an einigen Stellen mehr gelb als grün. Wir sammeln nur die schönsten Exemplare. Nach ca. 300 Metern Wegstrecke zwingen wir uns, umzukehren und weitere Pilze stehen zu lassen. Wir haben in kürzester Zeit 1800 g Pfifferlinge gesammelt, was uns für drei üppige, leckere Mahlzeiten reicht.

 

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Pfifferlinge (Cantharellus cibarius)

 

Link zur heutigen Strecke:

 

 

Heute ernten wir keine Pilze

22. Juli 2015

Wir machen uns auf den Weg Richtung Norden. Wir wollen als nächstes die Orkney-Inseln besuchen.
In Munlochy, wieder im Wald, finden wir schon wieder Pfifferlinge. Wir haben noch mehr als genug von gestern und lassen diese schweren Herzens stehen. Ganz Schottland scheint voll von diesen Pilzen zu sein. Das ist wohl der Dank des Wettergottes für die lange Regenperiode, die nun hoffentlich beendet ist.

Link zur heutigen Strecke:

 

 

Freude und Ärger liegen nahe beisammen!

23. Juli 2015

Kurz nach Inverness fahren wir auf einer langen Brücke über den Cromarty Firth.

 

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Brücke über den Cromarty Firth

 

Dass Schottland nicht nur von der Landwirtschaft lebt, sehen wir in Alness. Ein Bohrturm steht weiter meerwärts gross und dominant im Cromarty Firth.

 

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Bohrturm im Cromarty Firth

 

In einem anderer Fjord, dem Dornoch Firth, geht es lieblicher zu und her. Ein weiss getünchtes Haus scheint vor Freude über seine exklusive Lage mit Blick auf die hellen Sandbänke zu strahlen. Ob hier auch manchmal Robben ein Sonnenbad nehmen?

 

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Haus am Dornoch Firth

 

In diesem Guesthouse werden die Gäste überaus herzlich willkommen geheissen.

 

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Im Tourismusbüro von Thurso vernehmen wir, dass die günstigsten Autofähren auf die Orkney-Inseln ab Gill´s Bay verkehren. Die ausserordentlich nette Dame erklärt uns, dass sich in der oberen Etage ein historisches Museum befinde und im dritten Stock ein Video über diese Region (Caithness) zu sehen sei.
Wir staunen über den grandiosen Film. Natur und Menschen werden in grossartigen Einstellungen gezeigt, jede für sich ein Kunstwerk. Das ist der schönste und eindrücklichste Werbefilm, den wir je gesehen haben. Nur schon deswegen lohnt sich ein Besuch des Tourist-Information-Centre von Thurso!

Wir fahren zur Gill´s Bay und buchen eine Überfahrt für Morgen um 9:30 Uhr. Zum Schlafen fahren wir zum Leuchtturm beim Duncansby Head.

Wir erkunden die nähere Umgebung und entdecken in einer Felsspalte Papageientaucher. Die Überraschung und Freude diese extravagant bunten Vögel hier anzutreffen ist so gross, dass Beat vor Nervosität die Kamera nicht richtig einstellt und sofort losknipst. Später am PC sehen wir dann, dass alle Bilder unscharf sind. Sie sind so schlecht, dass wir es nicht wagen hier eines zu zeigen.
Beat ärgert sich masslos und will morgen früh nochmals zurückkehren, um diese Vögel mit ihren grossen roten Schnäbeln zu fotografieren.

Der Frust wird durch den folgenden Regenschauer etwas gemildert. Er beschert uns einen wunderschönen Regenbogen, der so gross ist, dass er nicht einmal in unsere Kamera hinein passt.

 

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Regenbogen über dem „Duncansby Head Lighthouse“

 

Link zur heutigen Strecke:

 

 

4 Gedanken zu “Im Nordosten Schottlands

  1. Hallo ihr zwei Wagemutigen

    Nur ganz kurz einen technischen Hinweis zu eurer Information: beim „Schottland-unserwegs“ sind die Reiselinks noch nicht verlinkt….

    Ein andermal wieder mehr!

    Sehr herzlich theresa

    >

    • Grüezi ihr Insulaner
      Vielen Dank für die Info. Wir hatten in letzter Zeit kaum mehr Zugang zum Internet, diesen Bericht aber schon lange vorbereitet. Deshalb stellten wir ihn online, bevor wir die Wegstrecken bereit hatten. Beat hat diese jedoch letzte Nacht fertiggestellt und wir werden sie heute noch freischalten.
      Es freut uns ausserordentlich, dass unsere Berichte so genau angeschaut werden.
      Liebe Grüsse von den grandiosen Shetland-Inseln.
      Beat und Annette

    • Ja, es muss nicht immer die Sonne scheinen, auch bei „englischem Wetter“ gibt es viel zu sehen, und die Stimmung ist jeweils völlig anders. Vor allem Ruinen und altes Gemäuer werden durch „schlechtes Wetter“ viel eindrücklicher.
      Liebe Grüsse
      Beat und Annette

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